Werkstoff- und Verarbeitungsglossar

Wir verwenden oft ein eigenes Vokabular - schließlich haben die Werkstoffe Stahl, Metalle, Edelstähle und Kunststoffe eine lange Geschichte. Herstellung wie Bearbeitung sind Hochtechnologiebranchen. Die wichtigsten Fachbegriffe rund um unsere Werkstoffe haben wir für Sie in einem Glossar zusammengestellt.

F

Feinblech: Flacherzeugnis in Dicken von 0,35 bis unter 3,00 mm: Kaltgewalzte Flacherzeugnisse aus weichen Stählen zum Kaltumformen, kaltgewalztes Band und Blech, Allgemeine Baustähle, weiche unlegierte Stähle zum Emaillieren. Hinzu kommen die höherfesten Sorten sowie metallisch oder organisch beschichtete Flachprodukte in den genannten Dicken. Nichtrostende und hitzebeständige Edelstähle in den fraglichen Dicken gehören im eigentlichen Sinn nicht zu F. Sie haben auch eigene Maßnormen.
Feuerverzinken:

Gehört zu den Schmelz-Tauchverfahren und dient zur Oberflächenveredelung von Stahl. Bei Temperaturen zwischen 440°C und 465°C wird ein Zinküberzug auf die Stahloberfläche aufgebracht. Dies geschieht durch Eintauchen des Stahls in Bäder aus Zink oder Zinklegierungen. Um Reoxidation zu vermeiden, muss jegliche Berührung mit Luftsauerstoff während des gesamten Prozesses ausgeschlossen werden. Unlegierte und niedriglegierte Stähle eignen sich grundsätzlich zum Feuerverzinken.

Fitting: Das Fitting (auch: der Fitting) ist ein Verbindungs- und Anschlussstück für Rohrleitungen in Form einer Verschraubung, Flansch-, Löt-, Schweiss- oder Klebeverbindung. Der Begriff ist vor allem in der häuslichen Installationstechnik gebräuchlich.
Flacheisen: Flacherzeugnisse haben nach DIN EN 10079 einen etwa rechteckigen Querschnitt, dessen Breite viel größer als die Dicke ist. Die Oberfläche ist technisch glatt, kann aber (z.B. bei Tränenblechen) absichtlich Vertiefungen oder Erhöhungen in regelmäßigen Abständen aufweisen
Flammhemmung:

Flammhemmende Kunststoffe
Kunststoffe brennen unter übermäßiger Wärmezufuhr bei gleichzeitigem Kontakt mit Sauerstoff. Eine hohe Entzündungstemperatur und ein möglichst hoher Sauerstoffindex, er gibt die zum Brennen benötigte Sauerstoffmenge an, bestimmen einen flammgeschützten Kunststoff. So darf sich das Gehäuse eines Elektrogerätes durch die bei einem Kurzschluss entstehende Temperaturspitze nicht entzünden. Zündet dennoch ein Feuer, so vereitelt ein über dem normalen Sauerstoffgehalt der Luft liegender Sauerstoffindex ein Weiterbrennen.

Fluorkunststoffe: Fluorierte Kunststoffe sind Hochleistungskunststoffe und gehören zur Gruppe der Thermoplaste. Sie werden seit 1950 industriell verarbeitet und verfügen über besondere chemische Eigenschaften.
Mit zunehmenden Fluorgehalt steigt die chemische und thermische Belastbarkeit der Fluorpolymere.
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